Website mieten statt kaufen: der Vergleich
Das Wichtigste vorweg
Beides funktioniert. Kaufen heißt: ein Betrag am Anfang, danach zahlen Sie Hosting, Updates und jede Änderung einzeln, oder Sie erledigen es selbst. Mieten heißt: ein kleinerer Betrag am Anfang, danach ein fester Monatsbetrag, in dem Betrieb und Pflege stecken. Entscheidend ist weniger, was billiger klingt, als wer sich in den nächsten Jahren um die Seite kümmert.
Die Rechnung, mit Ihren Zahlen
Nehmen Sie zwei Angebote, eines zum Kauf, eines zur Miete, und rechnen Sie beide über denselben Zeitraum. 24 Monate sind die übliche Mindestlaufzeit bei Miete, 60 Monate ein realistisches Leben einer Website.
Kauf über 24 Monate = Kaufpreis + 24 × Hosting + Updates und Sicherheit + jede Änderung (Öffnungszeiten, neues Foto, neue Leistung) × Stundensatz.
Miete über 24 Monate = Einrichtung + 24 × Monatsbetrag. Änderungen bis zum Kontingent sind drin, Hosting und Updates auch.
Über 60 Monate wiederholen. Beim Kauf kommt in dieser Zeit meist ein Umbau dazu, weil Technik und Gestaltung nach vier bis fünf Jahren nicht mehr aktuell sind; fragen Sie den Anbieter, was ein solcher Umbau kostet, und rechnen Sie ihn ein. Bei der Miete fragen Sie, ob der Anbieter die Seite in der Laufzeit auffrischt und ob das im Monatsbetrag steckt.
Drei Fragen, die die Entscheidung klären
1. Wer pflegt die Seite in zwei Jahren? Haben Sie jemanden im Betrieb, der Öffnungszeiten ändert, Fotos hochlädt und Updates einspielt, und der das auch im Sommer und bei Krankheit tut? Dann spricht viel für den Kauf. Wenn nicht, zahlen Sie beim Kauf jede Änderung einzeln, oder die Seite veraltet.
2. Wie oft ändert sich etwas? Ein Betrieb, bei dem sich im Jahr nur die Feiertagszeiten ändern, braucht wenig Pflege. Ein Betrieb mit Saisonangeboten, neuen Leistungen, wechselnden Preisen oder regelmäßig neuen Arbeiten braucht viel. Je mehr sich ändert, desto eher rechnet sich ein Monatsbetrag.
3. Was soll am Ende Ihnen gehören? Bei beiden Modellen muss die Domain auf Ihren Namen laufen und müssen Texte und Bilder Ihnen gehören. Beim Kauf gehören Ihnen auch die Dateien. Bei der Miete steht im Vertrag, was mit den Dateien geschieht; lesen Sie diese Klausel vor der Unterschrift. Was dazu geregelt sein sollte: Gemietete Website: was nach Vertragsende bleibt.
Wann Kaufen die bessere Wahl ist
Wenn Sie die Pflege im Haus haben und sie gern selbst machen. Wenn die Seite sich kaum ändert. Wenn Sie den Anbieter nach dem Start nicht mehr brauchen wollen. Wenn Sie ein Redaktionssystem kennen und es weiter nutzen möchten. Ein Kauf mit einem Wartungsvertrag daneben ist dann eine saubere Lösung.
Wann Mieten die bessere Wahl ist
Wenn die Pflege nicht im Betrieb liegen soll. Wenn eine große Einmalausgabe nicht in den Plan passt. Wenn sich regelmäßig etwas ändert und es am nächsten Tag online sein soll. Wenn Sie einen festen Ansprechpartner wollen, der auch das Google-Profil mitpflegt. Wie das bei uns läuft: Website mieten.
Worauf Sie bei jedem Mietangebot achten
Kurz, weil es ausführlich schon hier steht: Website mieten: So funktioniert es. Domain auf Ihren Namen. Inhalte gehören Ihnen. Laufzeit und Verlängerung schriftlich. Was im Monatsbetrag steckt und was nicht, als Liste. Frist für Änderungen. Ablauf bei Kündigung.
Fragen aus der Praxis
Ist Mieten auf Dauer teurer?
Über fünf Jahre liegen beide Modelle oft nahe beieinander, sobald beim Kauf Hosting, Updates, Änderungen und ein Umbau mitgerechnet sind. Den Unterschied macht, wer die Arbeit tut. Rechnen Sie es mit Ihren beiden Angeboten durch, die Formel steht oben.
Kann ich eine gemietete Website später kaufen?
Bei manchen Anbietern ja. Fragen Sie danach, bevor Sie unterschreiben, und lassen Sie sich den Weg schriftlich geben.
Was passiert nach der Mindestlaufzeit?
Meist verlängert sich der Vertrag um einen festen Zeitraum, solange keine Kündigung kommt. Frist und Zeitraum stehen im Vertrag. Nach der Kündigung bleiben Domain und Inhalte bei Ihnen; was mit den Dateien geschieht, regelt der Vertrag.
Was kostet eine Website pro Jahr?
Beim Kauf: Hosting, Domain, Updates und die Änderungen des Jahres. Bei der Miete: zwölf Monatsbeträge. Beide Zahlen bekommen Sie vom Anbieter schriftlich; stehen sie nicht im Angebot, fragen Sie danach.
Website mieten: So funktioniert es
Was kostet eine Website wirklich?
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