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Ratgeber · 11.08.2026 · aktualisiert 14.09.2026

Website mieten: So funktioniert es

Eine Website zu mieten ist für viele Betriebe neu. Die Frage dahinter ist immer dieselbe: Was bekomme ich, was gehört mir, und was passiert, wenn ich wieder gehe? Dieser Beitrag beantwortet das der Reihe nach.

Das Grundprinzip

Bei einer gemieteten Website gibt es zwei Zahlungen. Einmal die Einrichtung: Konzept, Gestaltung, Texte, Bilder, Technik und der Umzug Ihrer bisherigen Seite. Danach einen festen Betrag im Monat für alles, was die Seite am Laufen hält.

Vom klassischen Projekt unterscheidet sich die Miete vor allem im Zeitraum. Ein Projekt endet mit der Abnahme. Eine Miete läuft weiter, solange die Website läuft.

Was üblicherweise in der Monatsmiete steckt

Der Umfang ist von Anbieter zu Anbieter verschieden. Es lohnt sich, vor der Unterschrift nach genau dieser Liste zu fragen: Was ist enthalten, was wird zusätzlich berechnet, und wie viele Änderungen sind gemeint, wenn „Änderungen inklusive“ auf dem Angebot steht.

Wem gehört was

BestandteilWem es üblicherweise gehört
DomainIhnen. Sie sollte auf Ihren Namen registriert sein, auch wenn ein Dienstleister sie verwaltet.
Texte und BilderIhnen, sofern Sie sie geliefert haben oder die Rechte im Vertrag übertragen werden.
Ihre KundendatenIhnen. Anfragen aus dem Formular gehören in Ihr Postfach.
Technik und GestaltungBeim Anbieter, solange die Miete läuft. So funktioniert das Modell.

Prüfen Sie den Punkt Domain zuerst. Wer als Inhaber im Register steht, entscheidet am Ende, wohin die Adresse zeigt. Sie können das jederzeit nachsehen: im Kundenkonto Ihres Anbieters oder über eine Inhaberauskunft bei der DENIC.

Was beim Wechsel passiert

Kündigen Sie, endet die Leistung des Anbieters. Ihre Domain zeigt danach dorthin, wohin Sie sie zeigen lassen. Ihre Inhalte bekommen Sie in einem Format, mit dem ein neuer Dienstleister arbeiten kann: Texte, Bilder, Logo, Kontaktdaten.

Klären Sie drei Punkte vorab und lassen Sie sie in den Vertrag schreiben:

Miete und Kauf nebeneinander

Die folgende Übersicht stellt beide Modelle sachlich gegenüber, damit Sie für Ihren Betrieb entscheiden können.

FrageKaufMiete
Zahlung zu Beginnhöher, einmaligniedriger, dafür laufend
Pflege danachseparat zu beauftragen oder selbst zu erledigenim Monatsbetrag enthalten
Kosten über fünf JahreKaufpreis plus Hosting, Updates und ÄnderungenEinrichtung plus 60 Monatsbeträge
Planbarkeiteinzelne Rechnungen nach Aufwandeine feste Zahl im Monat
Technische Verantwortungbei Ihnen oder Ihrem Dienstleister nach Beauftragungdurchgehend beim Anbieter
Passt gut, wennSie jemanden im Haus haben, der die Seite betreutSie sich um Technik nicht kümmern möchten

Rechnen Sie den Vergleich mit Ihren eigenen Zahlen über den Zeitraum, den Sie im Blick haben. Drei bis fünf Jahre sind ein realistischer Rahmen für eine Website.

Die Fragen, die Sie vor der Unterschrift stellen sollten

Ein Anbieter, der diese sechs Fragen ohne Zögern schriftlich beantwortet, gibt Ihnen die Grundlage für eine gute Entscheidung.

Noch Fragen? Wir haben 20 Minuten.

Ein Gespräch beantwortet meist mehr als neun Texte. Danach ein kostenloser Prototyp, und erst dann eine Entscheidung.

Ihre Angaben nutzen wir nur für die Kontaktaufnahme, sie bleiben bei uns und in Deutschland. Mehr im Datenschutz.

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