Die kurze Antwort: mehr, als auf dem Angebot steht. Oder weniger, je nachdem, wie Sie rechnen. Die lange Antwort braucht drei Modelle.
Eine Agentur baut, Sie zahlen einmal, je nach Umfang meist einen vier- bis fünfstelligen Betrag. Klingt abgeschlossen, ist es aber nicht: Hosting, Updates, Sicherheit und jede Änderung kosten extra oder bleiben liegen. Nach vier bis fünf Jahren ist die Seite technisch gealtert, und die nächste Investition steht an. Der Einmalpreis ist der Anfang der Rechnung.
Zehn bis vierzig Euro im Monat, Sie bauen selbst. Der wahre Preis steht nicht auf der Rechnung: Er steckt in Ihren Abenden und Wochenenden. Ihre Arbeitsstunde ist die teuerste im Betrieb. Wer sie in die eigene Website steckt, sollte sie mitrechnen.
Einmalige Einrichtung, danach ein fester Monatsbetrag, in dem alles enthalten ist: Hosting, Pflege, Änderungen, Betreuung. Die Seite wird laufend gepflegt statt alle paar Jahre neu gekauft. Dafür läuft der Betrag weiter, solange die Website läuft. Eine Website ist ein laufendes System, und die Pflege gehört zum Preis.
Der Preis auf dem Angebot ist der Preis für den Bau. Was danach kommt, taucht dort selten auf, obwohl es jedes Jahr wiederkehrt. Diese Posten fallen an, egal für welches Modell Sie sich entscheiden:
Rechnen wir es einmal durch. Die Zahlen unten sind Annahmen, keine Angebote: mittlere Marktwerte für einen Betrieb mit acht bis zwölf Seiten, ohne Shop. Ihre eigenen Zahlen werden abweichen, das Verhältnis bleibt.
In der dritten Zeile steht bewusst kein Betrag. Was eine Miete kostet, hängt vom Umfang ab, und wir nennen den Preis im Erstgespräch schriftlich und fest, statt hier eine Zahl hinzuschreiben, die für Ihren Betrieb ohnehin nicht gilt. Wer an dieser Stelle einen Listenpreis nennt, verkauft ein Paket, keine Arbeit.
| Modell | Einmalig | Monatlich | Nach 5 Jahren |
|---|---|---|---|
| Einmalkauf bei einer Agentur | 4.500 € | 25 €, Pflege extra | rund 6.000 €, plus Relaunch |
| Baukasten in Eigenregie | 0 € | 25 € | rund 1.500 €, plus Ihre Zeit |
| Miete mit Betreuung | Einrichtung | fester Betrag, alles drin | planbar, ohne Sprung |
Zwei Dinge stehen in der Tabelle nicht. Beim Einmalkauf wird jede Änderung einzeln berechnet, und im vierten oder fünften Jahr steht der nächste Relaunch an, weil die Seite technisch nicht mitgewachsen ist. Beim Baukasten fehlt der wichtigste Posten ganz.
Der steht in der zweiten Zeile und hat kein Eurozeichen. Wenn Sie über fünf Jahre zweihundert Stunden in Ihre Website stecken und Ihre Stunde im Betrieb 60 Euro wert ist, kostet der kostenlose Weg zwölftausend Euro. Das ist die Rechnung, die niemand aufmacht, weil sie nie auf einer Rechnung steht.
Nicht am Preis. An der Frage, ob Sie nach dem Lesen wissen, was passiert, wenn etwas passiert. Ein Angebot, das diese sechs Punkte beantwortet, können Sie vergleichen:
Wer diese sechs Antworten schriftlich gibt, hat nichts zu verbergen.
Was kostet die Website pro gewonnenem Auftrag? Eine Seite, die monatlich etwas kostet und Anfragen bringt, rechnet sich anders als eine kostenlose, die niemand findet.
Ein Betrieb, der im Jahr zwölf Anfragen über seine Website bekommt und pro Auftrag vierhundert Euro Deckungsbeitrag macht, hat mit jedem Modell recht — solange die zwölf Anfragen kommen. Der Fehler liegt fast immer darin, dass nach dem Start niemand mehr an der Seite arbeitet. Eine Website, die drei Jahre unangetastet bleibt, verliert Sichtbarkeit, sobald Mitbewerber nachziehen.
Ein Gespräch beantwortet meist mehr als sechs Texte. Danach ein kostenloser Prototyp, und erst dann eine Entscheidung.
Danke. Das Licht ist an. Wir melden uns werktags innerhalb von 24 Stunden.