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Ratgeber · 29.10.2026

Mitarbeiter finden im Handwerk: was Bewerber auf Ihrer Website suchen

In Handwerksberufen bleibt rechnerisch fast jede zweite offene Stelle unbesetzt (KOFA Kompakt 7/2026). In Baden-Württemberg nennen drei von vier suchenden Handwerksbetrieben als Hauptproblem, dass auf die Stelle gar keine Bewerbung kommt (Umfrage von HANDWERK BW, 2025).

Ein Geselle, der wechseln will, hat also die Wahl. Er entdeckt Ihre Stelle am Fahrzeug, über einen Kollegen oder auf einer Jobbörse. Vor dem Anruf schaut er nach, wer Sie sind. Dieser zweite Blick entscheidet, ob er sich meldet.

Das Wichtigste vorweg

Wo Bewerber Ihre Stelle entdecken

Über Kollegen und Bekannte. Betriebe mit weniger als 50 Beschäftigten besetzen fast die Hälfte ihrer Stellen über eigene Mitarbeiter und persönliche Kontakte, das zeigt eine Auswertung des IAB (47 Prozent, Daten von 2016).

Am Fahrzeug und am Betrieb. 57 Prozent der suchenden Handwerksbetriebe in Baden-Württemberg werben dort für ihre Stellen (HANDWERK BW, 2025).

Über Google. 81 Prozent beginnen die Suche nach Informationen über einen Arbeitgeber bei Google oder einer anderen Suchmaschine (Stepstone-Studie 2025).

Was auf die Seite gehört

Das Fahrzeug als Stellenanzeige

Eine Telefonnummer am Transporter schreibt kaum jemand im Vorbeifahren ab. Über einen QR-Code mit dem Satz „Wir stellen ein“ landet man direkt auf Ihrer Seite „Arbeiten bei uns“. Er gehört auch aufs Bauschild und auf die Rechnung. Die Seite bleibt bestehen, wenn gerade keine Stelle offen ist, damit der Code nie ins Leere führt.

Ihr Team als Empfehler

Geben Sie Ihren Leuten einen Link zu jeder offenen Stelle, den sie per WhatsApp weiterschicken können. Wer empfohlen wird, schaut sich die Seite trotzdem an. Eine Prämie für eine erfolgreiche Empfehlung ist in der Regel lohnsteuer- und beitragspflichtig, das klärt Ihr Steuerberater.

Ihr Google-Profil als Arbeitgeber

Google empfiehlt selbst mindestens drei Fotos von Geschäftsleitung und Team und weitere Fotos bei der Arbeit. Diese Bilder sehen Kunden und Bewerber gleichermaßen. Bitten Sie Ihre Mitarbeiter aber nicht um Google-Bewertungen: Google wertet Bewertungen aus einem Arbeitsverhältnis als Interessenkonflikt und kann sie löschen.

Was wir dabei übernehmen

Wir bauen die Seite „Arbeiten bei uns“ und für jede offene Stelle eine eigene Seite, die die Google-Jobsuche zeigen kann. Den QR-Code und den Link zum Weiterschicken bekommen Sie dazu, das Google-Profil pflegen wir mit. Wie das im Ganzen aussieht, steht auf der Seite Mitarbeiter finden.

Die Fragen, die dazu kommen

Wir sind nur zu dritt. Lohnt sich das?

Gerade dann. In kleinen Betrieben läuft viel über Empfehlungen, und genau diese Bewerber schauen sich die Seite vor dem Anruf an. Eine gute Seite „Arbeiten bei uns“ reicht, auch für eine einzige Stelle im Jahr.

Ich will den Lohn nicht öffentlich nennen.

Das ist heute Ihre Entscheidung. Eine Spanne verrät wenig und beantwortet eine Frage, die Bewerber früh stellen. Wir empfehlen sie, schreiben aber, was Sie freigeben.

Soll mein Team mich bei Google bewerten?

Nein. Google lässt Bewertungen aus einem Arbeitsverhältnis nicht zu und kann sie löschen. Bitten Sie zufriedene Kunden, nicht Ihre Mitarbeiter.

Wie oft muss die Seite geändert werden?

Bei jeder neuen und jeder besetzten Stelle. Bei uns reicht dafür eine kurze Nachricht.

Sprechen wir zwanzig Minuten über Ihre Seite.

Das kostet nichts und verpflichtet zu nichts.

Ihre Angaben nutzen wir nur für die Kontaktaufnahme, sie bleiben bei uns und in Deutschland. Mehr im Datenschutz.

WhatsApp schreiben ↗0156 7983 0803hallo@valo-studio.de

Danke. Das Licht ist an. Wir melden uns werktags innerhalb einer Stunde.