Start · Leistungen · Psychosomatische Beschwerden
Schwerpunkt von Jonas Reimold
Wenn der Befund nichts findet, die Beschwerden aber bleiben.
Manche Beschwerden zeigen keine klare körperliche Ursache. Röntgen, MRT und Blutwerte sind unauffällig, der Schmerz ist trotzdem da. Das ist keine Einbildung. Es ist auch nicht das Ende der Behandlung, sondern der Anfang einer anderen.
Worum es geht
Der Körper hält fest, was sonst keinen Platz hat.
Anhaltende Anspannung verändert, wie wir atmen, stehen und uns bewegen. Über Monate wird daraus ein Muster: ein Zwerchfell, das nie ganz loslässt, und eine Schulter, die auch im Schlaf oben bleibt. Irgendwann schmerzt es, und die Bildgebung zeigt nichts, weil dort nichts kaputt ist.
Wir behandeln nicht die Psyche. Wir behandeln, was der Körper daraus gemacht hat: Atmung, Haltung, Beweglichkeit, Spannung. Häufig verändert sich damit auch, wie belastend die Beschwerden erlebt werden.
Wichtig und ehrlich gesagt: Physiotherapie ersetzt keine psychotherapeutische Behandlung. Wo beides zusammengehört, sagen wir das und arbeiten mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Therapeuten zusammen.
Womit Menschen zu uns kommen
Beschwerdebilder, die uns oft begegnen.
Anhaltende Rücken- und Nackenschmerzen
Seit Monaten da, wandernd, mal stärker, mal schwächer. Mehrere Untersuchungen ohne klaren Befund, verschiedene Behandlungen ohne bleibende Wirkung.
Kiefer, Kopf und Gesicht
Kopfschmerz, Knacken im Kiefer, Gesichtsschmerz, Verspannungen in Schulter und Nacken. Ausgelöst durch einen Fehlbiss oder durch nächtliches Knirschen unter Anspannung.
Enge in Brustkorb und Atmung
Das Gefühl, nicht tief durchatmen zu können. Druck auf der Brust, Herzstolpern, bei dem der Kardiologe nichts findet.
Schwindel und Unsicherheit
Benommenheit, unsicherer Stand, das Gefühl zu schwanken, ohne Befund an Ohr oder Gleichgewichtsorgan.
Erschöpfung und Schlaf
Morgens wie gerädert, tagsüber ohne Kraft, abends unruhig. Der Körper kommt aus der Anspannung nicht heraus.
Beschwerden nach einer schweren Zeit
Nach Verlust, Trennung, Unfall oder langer Krankheit. Der Anlass ist vorbei, das Muster im Körper geblieben.
Wie wir vorgehen
Zuhören dauert hier länger.
Ein ausführliches Gespräch
Wann fing es an, was war damals los, was macht es besser und was schlechter? Diese Fragen brauchen Zeit. Sie beantworten oft mehr als die nächste Untersuchung.
Funktionelle Untersuchung
Wir sehen uns Atmung, Haltung, Beweglichkeit und Spannungsmuster im Zusammenhang an, statt eine einzelne Region zu prüfen. Häufig liegt die Ursache woanders als der Schmerz.
Sanfte Behandlung
Manuelle Techniken, Atem- und Wahrnehmungsarbeit, Bewegung in kleinen Schritten. Nichts, das Sie über eine Grenze bringt. Bei diesen Beschwerdebildern wäre das kontraproduktiv.
Etwas für zu Hause
Zwei bis drei kurze Übungen, die in den Alltag passen. Regelmäßigkeit zählt hier mehr als Anstrengung.
Was wir dazu sagen
Wenn Röntgen und Blutwerte nichts zeigen, ist der Befund nicht das Ende der Untersuchung. Er ist der Punkt, an dem wir anfangen, woanders zu suchen.
Erster Termin
Erzählen Sie einfach von vorn.
Für den ersten Termin nehmen wir uns bewusst mehr Zeit als sonst. Bringen Sie mit, was Sie an Befunden haben. Und die Frage, die Ihnen am meisten im Weg steht.
Auf Rezept, als Selbstzahler oder privat versichert. Was es ohne Verordnung kostet, steht auf der Preisseite.