Bei Google gefunden werden: Was lokal wirklich zählt
Für einen lokalen Betrieb ist SEO einfacher, als die Branche es darstellt: Drei Hebel entscheiden fast alles.
Hebel 1: Ihr Google-Unternehmensprofil
Wenn jemand „Sanitär in der Nähe“ sucht, zeigt Google zuerst die Karte, erst danach die Websites. Ein vollständig gepflegtes Unternehmensprofil mit echten Fotos, aktuellen Zeiten und beantworteten Bewertungen wirkt stärker als jede Optimierung an der Website. Es kostet nichts außer Sorgfalt. Die meisten Betriebe verschenken hier am meisten.
Hebel 2: Eine Website, die ihre Arbeit macht
Google belohnt Seiten, die schnell laden, auf dem Handy funktionieren und klar sagen, was Sie wo anbieten. Das ist Handwerk: saubere Technik, eine Seite pro Leistung, Ihr Ort im Text, dort wo er hingehört. Texte, die Kunden verstehen, versteht auch Google.
Konkret sind es vier Punkte. Jede Leistung, die Sie anbieten, bekommt genug eigenen Text, dass jemand danach weiß, was Sie tun. Ihr Ort steht im Fließtext, weil Sie dort arbeiten. Sechsmal hintereinander in derselben Zeile hilft niemandem. Die Seite lädt auf einem Handy mit mittelmäßiger Verbindung in unter drei Sekunden. Und Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten stehen so im Quelltext, dass auch eine Maschine sie lesen kann. Am letzten Punkt scheitern viele Baukastenseiten.
Hebel 3: Geduld mit System
Sichtbarkeit wächst über Monate, nicht über Nacht. Wer Ihnen Platz 1 in vier Wochen verspricht, verkauft Ihnen etwas anderes als SEO. Was wirklich wirkt: regelmäßig gepflegte Inhalte, die Fragen Ihrer Kunden beantworten, und eine Website, an der laufend gearbeitet wird. Genau deshalb gehört Sichtbarkeit bei uns zur monatlichen Arbeit.
Warum Sie zwei Straßen weiter nicht mehr auftauchen
Ein typischer Einwand zu diesem Thema klingt so: „Ein Kunde hat mich gegoogelt und nicht gefunden, dabei stehe ich doch auf Platz eins.“ Beides kann stimmen. Google zeigt lokale Ergebnisse abhängig davon, wo der Suchende gerade steht. In Durlach zeigt Google andere Betriebe an als in der Weststadt, bei genau demselben Suchbegriff.
In eine Nachbarstadt ohne eigenen Standort kommen Sie so nicht hinein. Im eigenen Umkreis konkurrieren Sie dafür mit einer überschaubaren Zahl von Betrieben, und viele davon pflegen ihr Profil nicht.
Was Bewertungen tatsächlich bewirken
Bewertungen wirken auf zwei Ebenen, und die zweite ist die wichtigere. Auf der ersten fließen Anzahl und Aktualität in die lokale Sortierung ein. Auf der zweiten entscheidet der Mensch, der die Karte sieht. Zwischen einem Betrieb mit 4,9 aus sieben Bewertungen und einem mit 4,3 aus achtzig gewinnt meistens der zweite, weil achtzig Menschen glaubwürdiger sind als sieben.
Drei Punkte zählen dabei mehr, als die meisten annehmen. Erstens: Antworten Sie auf jede Bewertung, auch auf die guten, und schreiben Sie dabei keine Textbausteine. Zweitens: Eine kritische Bewertung, sachlich beantwortet, wirkt vertrauenswürdiger als eine makellose Reihe von Fünf-Sterne-Einträgen ohne Text. Drittens: Fragen Sie aktiv nach Bewertungen, am besten direkt nach einem abgeschlossenen Auftrag, wenn die Zufriedenheit noch frisch ist. Kaufen Sie niemals welche. Google erkennt Muster, und die Strafe trifft Ihr Profil. Der Verkäufer ist dann längst weg.
Was Sie in den nächsten vier Wochen selbst tun können
Nichts davon braucht eine Agentur, und alles davon wirkt. In dieser Reihenfolge:
- Woche 1: Unternehmensprofil anlegen oder übernehmen, Bestätigung starten. Die Bestätigung läuft meist per Video, manchmal per Postkarte, und kann bis zu zwei Wochen dauern, also fangen Sie damit an.
- Woche 2: Name, Adresse und Telefonnummer überall gleich schreiben. Also auf der Website, im Profil, in Branchenverzeichnissen, auf Facebook. „Straße“ hier und „Str.“ dort sind für Google zwei verschiedene Angaben.
- Woche 3: Zehn eigene Fotos hochladen. Ihr Werkstattwagen, Ihr Eingang, Ihr Team, keine Bilder aus der Datenbank. Menschen klicken auf Fotos, die nach dem Ort aussehen, an den sie fahren sollen.
- Woche 4: Die fünf Fragen aufschreiben, die Kunden Ihnen am Telefon jedes Mal stellen, und die Antworten auf die Website setzen. Billiger und wirksamer wird Inhalt nicht.
Was Sie an sichtbaren Zahlen erwarten dürfen
Ein neu angelegtes Profil zeigt in der Regel nach wenigen Wochen erste Aufrufe. Eine neue Website braucht länger, bis Google sie einsortiert hat, und bei umkämpften Begriffen dauert der Weg nach vorn Monate. Verlassen Sie sich in dieser Zeit nicht auf Ihre eigene Google-Suche: Sie bekommen dort ein verzerrtes Bild, weil Google Ihren Standort und Ihre Vorgeschichte kennt.
Aussagekräftiger sind zwei kostenlose Quellen. Im Unternehmensprofil steht unter „Leistung“, über welche Begriffe Menschen Sie gefunden haben und wie oft jemand die Route abgerufen hat. In der Google Search Console sehen Sie, für welche Suchanfragen Ihre Website angezeigt wird und wie oft darauf geklickt wurde. Beide zusammen sagen mehr über Ihre Sichtbarkeit als jede Platzierung, die Ihnen jemand am Telefon verspricht.
Woran Sie unseriöse Angebote erkennen
Garantierte Platzierungen. Hunderte Backlinks für kleines Geld. „Wir kennen jemanden bei Google.“ Nichts davon existiert seriös. Sichtbarkeit ist Arbeit, jeden Monat.
Google-Unternehmensprofil einrichten
In KI-Assistenten gefunden werden
Noch Fragen? Wir haben 20 Minuten.
Ein Gespräch beantwortet meist mehr als neun Texte. Danach ein kostenloser Prototyp, und erst dann eine Entscheidung.
WhatsApp schreiben ↗0156 7983 0803hallo@valo-studio.de
Danke. Das Licht ist an. Wir melden uns werktags innerhalb einer Stunde.